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Dienstag, 18. Dezember 2018

Lesemonat Oktober

"Biss zum ersten Sonnenstrahl - Das kurze zweite Leben der Bree Tanner" von Stephenie Meyer
Da ich als Teenager die gesamte Bis(s)-Reihe gelesen habe & ein großer Fan von Twilight war, musste ich natürlich auch dieses Buch irgendwann mal lesen. Im Grunde ist es nur ein dünnes Büchlein & man kann das an nur einem einzigen Tag verschlingen.
Es hat mir sehr gut gefallen. Während des Lesens ist mir klar geworden, wie sehr ich den tollen Schreibstil von Stephenie Meyer vermisst habe. :)

"Der Nachtwandler" von Sebastian Fitzek 
Ich war so dermaßen von "Flugangst 7A" enttäuscht, dass ich nie wieder einen Fitzek lesen wollte, doch dann habe ich ihm doch noch eine Chance gegeben, weil man meiner Meinung nach nicht den Autor verteufeln muss, nur weil mal ein Buch ein Flop ist. "Der Nachtwandler" war schon um einiges besser & hat mir im Großen & Ganzen recht gut gefallen. Allerdings waren mir das auch hier ein paar zu viele tragische Ereignisse. Fitzek neigt meiner Meinung einfach immer zu einer Art Überladung der Katastrophen. Dadurch wirkt die Geschichte auf mich weniger authentisch.
Zwischendurch fand ich hier einige Stellen so spannend, dass ich das Buch nicht aus der Hand legen konnte. Gleichzeitig hatte ich jedoch oft große Schwierigkeiten die Realitätsebene von der Traumebene des Hauptprotagonisten auseinander zu halten. Am Ende des Buches war ich so verwirrt, dass ich es einfach aufgegeben habe.
Ich muss wohl einsehen, dass Fitzek nie mein Lieblingsautor wird, aber vielleicht bin ich auch einfach nicht für dieses Genre gemacht. Ich weiß es nicht. 

Mittwoch, 14. November 2018

"Beim Leben meiner Schwester" von Jodi Picoult

Es ist mittlerweile schon über ein halbes Jahr her, als ich diesen Roman gelesen hatte, der mich deutlich mehr begeistern konnte, als der Film dazu. Als ich diese Woche mal wieder an meinem Bücherregal stand & mir einige bereits durchgelesene Bücher rausgesucht habe, zu denn ich eine Rezension für euch verfassen möchte, ist mir dieses tolle Buch ins Auge gesprungen & es wäre wirklich eine Schande, wenn ich euch das nicht näher vorstellen würde. ;)

Zur Handlung:
Kate Fitzgerald ist 16 Jahre jung & leidet, bereits seit ihrem 2. Lebensjahr, an Leukämie. Der Grund warum sie überhaupt so lange durchgehalten hat ist ihre 13 jährige Schwester Anna, die durch eine künstliche Befruchtung gezeugt wurde & seit ihrer Geburt an ihre ältere Schwester mit Knochenmark versorgt. 
Eins steht fest: Kate verdankt Anna ihr Leben, genauso wie es auch Anna ohne Kate nie geben würde, denn Anna's Geburt war eine von vornherein durchgeplante & genmanipulierte Erschaffung eines Kindes, welches als eine Art "Ersatzteillager" für Kate dienen könnte, um das Mädchen somit länger am Leben zu erhalten, da kein anderes Familienmitglied als Spender geeignet wäre.
Jahrelang scheint alles nach Plan zu laufen, bis Anna sich eines Tages plötzlich weigert ihrer Schwester eine Niere zu spenden & daraufhin sogar einen Anwalt zur Unterstützung engagiert, welcher selbst mit einer schweren Krankheit zu kämpfen hat & Anna mit Rat & Tat zur Seite steht.
Ich habe bereits sehr viele Geschichten gelesen, in denen die Protagonisten an Krebs oder anderen unheilbaren Krankheiten wie der Demenz oder Lancaster erkrankt waren. Allerdings hat mich dieser Roman besonders stark mitgenommen, weil es viele philosophische Momente hat & den Leser permanent dazu animiert über den Wert des Menschen nach zu denken. 
Es hat mich in gewisser Weise sehr stark an den Roman "Alles was wir geben mussten" von Kazuo Ishiguro erinnert, in dem es ebenfalls darum geht, dass extra Klone entwickelt werden, die den erkrankten Menschen, eines Tages, als Ersatzteillager dienen sollen, wobei die Klone jedoch genauso wie der Mensch Gefühle entwickeln, zu charakterstarken Individuen heranwachsen & die das Bedürfnis auf ein selbstbestimmtes Leben haben. 
Ich denke, dass nur weil ich jemandem das Leben schenke, ich jedoch keinesfalls das Recht habe, es demjenigen auch wieder zu nehmen. Aus diesem Grund war ich auch schon immer gegen die Todesstrafe & habe allgemein große Probleme mit unserem Justizsystem & im Besonderen mit der lebenslangen Haftstrafe. Allgemein finde ich es äußerst problematisch, wenn ein Mensch über den anderen urteilt & somit vollständig über das fremde Schicksal bestimmt. 
Ich bin der festen Überzeugung, dass nur Gott allein über uns richten darf, denn nur Gott kann geben & nehmen & sonst keiner auf dieser Welt. 
Ich bin ein ganz normaler Mensch. Welches Recht habe ich also über ein fremdes Leben zu bestimmen? Wer gibt mir das Recht zu entscheiden, wer leben darf & wer nicht? 
Wie vernünftig ist es überhaupt ein neues Individuum zu erschaffen, nur damit es das vorhandene, was bereits stark beschädigt ist, am Leben erhält & sich dafür vollkommen auflöst? Ich würde lieber den Verlust eines geliebten Menschen verkraften, als zusehen zu müssen, wie sich beide vor meinen Augen quälen & zu wissen, dass keiner von denen glücklich ist. Ich habe das Gefühl, dass all diese Qualen tausend Mal schlimmer sind, als ein Abschied, der im Gegensatz dazu, auch ein natürlicher Vorgang des Lebens zu sein scheint, auch wenn er uns sehr schwer fällt. 
Dementsprechend konnte ich es mir in keiner Weise erlauben auch nur im geringsten über Anna's Entscheidung, ihre Schwester mit der Nierenspende nicht mehr am Leben zu erhalten, zu urteilen. Nichts hat sie in meinen Augen zu einer schlechten Schwester bzw. zu einem schlechten Person gemacht, sondern viel mehr zu einer starken Person, die endlich aufsteht ebenfalls um das Recht auf ihr eigenes Leben kämpft. Während jeder Mitleid um die krebskranke Kate hat, interessiert es niemanden welche Schmerzen Anna bei all diesen Knochenmarkspenden erleiden muss. 
Während Kates Leid eher schicksalhaft auftritt wofür kein Mensch etwas kann, werden Anna's Leiden völlig vorsätzlich hervorgerufen. 
Über dieses Thema kann man ewig diskutieren & findet womöglich kein Ende, weil es nun mal sehr komplex & sehr emotional ist. 
Ich fand die einzelnen Charaktere sehr authentisch & hatte für jedes einzelne Familienmitglied Verständnis. Für die einen mehr & für die anderen weniger. Aber keines der Charaktere hat mich kalt gelassen. 
Ich empfehle diese herzzerreissende Geschichte jedem weiter, weil ich es mir nicht vorstellen kann, dass es jemand nicht interessant finden könnte. 

"Tschick" von Wolfgang Herrndorf

Dieses Buch habe ich neulich erst gelesen & fand es so großartig, dass ich es unbedingt näher vorstellen muss, auch wenn ich mir sicher bin, dass die meisten von euch, es bereits kennen müssten. Oder zumindest die Kinoverfilmung dazu. ;)

Kurz zur Handlung: 
Maiks Mutter wird zu Beginn der Sommerferien wieder einmal in die Entzugsklinik eingewiesen & sein Vater fährt mit seiner jungen hübschen Assistentin auf "Geschäftsreise", so dass er erst einmal davon ausgeht seine gesamten Ferien entweder allein am Pool oder drin vor der Playstation zu verbringen. Doch dann taucht plötzlich Tschick mit einem geklauten Auto vor seiner Haustür auf & überredet Maik zu einer spontanen Abenteuerreise quer durch ganz Deutschland. 
Die beiden Jungs könnten unterschiedlichen nicht sein. Maik Klingenberg, das reiche Einzelkind, den jedoch alle in der Klasse als den totalen Langweiler & Streber wahrnehmen & auf der anderen Seite Andrej Tschichatschow, der Russe, aus einem Asi-Hochhaus aus Hellersdorf, der es irgendwie von einer Förderschule aufs Gymnasium geschafft hat. Nach einem etwas schwierigen Start freunden sich die beiden Jungs doch noch an & erleben während ihrer Reise einen unvergesslichen Sommer.

Am meisten war ich von der Erzählart des Autors & dem großartigen Humor begeistert. Ich gehöre zu den Menschen, die einen etwas eigenartigen Humor haben, weil ich so vieles nicht wirklich lustig finde, aber in dieser Geschichte musste ich permanent lauthals lachen. Es war einfach nur Balsam für die Seele & die pure Unterhaltung für mich. 
Das Buch steckt voller spannender Handlungen & der Schreibstil ist so simpel bzw. an einigen Stellen sogar etwas salopp, dass ich blitzschnell durch die einzelnen Seiten flog. Ich konnte es überhaupt nicht aus der Hand legen & habe es in nur 3- 4 Tagen durchgesuchtet. 
Selbstverständlich gebe ich ehrlich zu, dass ich es besonders interessant fand, weil einer der Hauptcharaktere dieser Geschichte ein Russe war, da ich selbst eine Russin bin. Aber auch Maik Klingenberg ist mir sehr stark ans Herz gewachsen, wenn nicht sogar am stärksten. Beide Charaktere sind sehr toll & das Buch kann ich nur weiterempfehlen. ;)

Dienstag, 30. Oktober 2018

"Worte, die man mir nicht sagt - Mein Leben mit gehörlosen Eltern" von Véronique Poulain

Es ist eines meiner Lieblingsbücher, in unserem Bücherschrank, zu Hause. Heute möchte ich etwas mehr darüber berichten & diese tolle Geschichte etwas näher vorstellen. ;)

Kurz zur Handlung:
Véronique Poulain erzählt über ihr Leben mit gehörlosen Eltern. Angefangen mit den Erzählungen von bestimmten Ereignissen, welche vor ihrer Geburt statt fanden, wie zum Beispiel der Kindheit oder dem Kennenlernen ihrer Eltern, über ihre Pubertät & bis zu ihrem heutigen Leben als Ehefrau & Mutter.
Das Leben mit gehörlosen Eltern stellt Véronique täglich auf die Probe. Sie ist ständig gefangen zwischen Stolz & Scham. Einerseits findet sie es toll, dadurch manchmal im Mittelpunkt der Öffentlichkeit zu stehen & sich mit ihren Eltern in Gebärdensprache zu unterhalten oder den Dollmätscher spielen zu können, weil sie sich dabei ziemlich wichtig vorkommt. Andererseits ist sie ständig genervt von dem Schmatzen, Pupsen & dem lauten Sex ihrer Eltern, da sie keinerlei Geräusche, die sie von sich geben, selbst wahrnehmen können. Morgens machen sie schon früh lauten Krach, in der Küche, während sie noch schlafen möchte & ständig muss sie ans Telefon oder zur Tür, weil ihre Eltern das Klingeln nicht hören können. 
Gleichzeitig berichtet sie in ihrem Buch auch über die Entwicklung der internationalen Gebärdensprache, wie sie heute bekannt ist, an der ihre Eltern & ihr gehörloser Onkel, beteiligt waren. 
 
Die Geschichte ist so echt, weil die Autorin auch gleichzeitig die Hauptprotagonistin dieses Romans ist, was bedeutet, dass dieses Buch auf einer wahren Begebenheit beruht. Und natürlich fand ich es großartig, dass das Ganze in Frankreich statt findet, weil ich Frankreich über alles liebe.
Ich liebe auch den Schreibstil der Autorin sehr. Die knappen, präzisen Sätze, die Sachlichkeit & all die Ehrlichkeit. Einige Kapitel bestehen nur aus 3- 4kurzen Sätzen, mit denen sie alles wichtige exakt auf den Punkt bringt. Zum Beispiel steht auf der ersten Seite bzw. im ersten Kapitel lediglich: "Meine Eltern sind taub. Taubstumm. Ich nicht.". Etwas später erklärt sie, dass sie dadurch zweisprachig & in zwei Kulturen aufwächst. Es komme ihr manchmal so vor, als würde sie ständig zwischen zwei verschiedenen Welten navigieren: dem gesprochenen Wort & der Gebärde. 
An den Stellen, an denen sie teilweise ein extrem furchtbares Verhalten an den Tag legte & ihre Eltern beleidigte & sich vor ihren Freunden für ihre Familie geschämt hat, habe ich mir nie gedacht: "Oha was für ein unverschämtes Görr!". Ich konnte mir wirklich sehr gut vorstellen, wie schwierig so ein Leben Tag für Tag für ein Kind sein muss & dass man es irgendwann satt hat immer ganz anders zu sein als der Rest. Immerhin ist ihr Alltag von einer schwerwiegenden Behinderung gleichzeitig beider Eltern geprägt. Zusätzlich wird das Ganze noch dadurch erschwert, dass sie selbst nicht von dieser Behinderung geprägt ist & ich finde, dass sie dafür den maximalsten Grad an Verständnis ihren Eltern entgegen bringt. 
Ich habe durch dieses Buch so viel über Taubstumme gelernt, wie ich es wahrscheinlich durch keine Doku oder ähnliches hätte lernen können. Währenddessen ist mir bewusst geworden, dass man sich viel zu wenig, bis gar nicht mit solchen Themen beschäftigt. Man nimmt als hörender Mensch alles als eine völlige Selbstverständlichkeit hin. Ich habe mich zum Beispiel nie gefragt wie es wohl sein muss, wenn man überhaupt gar keine Musik wahrnehmen kann & dementsprechend gar nicht verstehen kann was das sein soll. Übrigens fand ich es großartig, dass Véroniques Mutter ihr ein Klavier schenkt & sich immer neben sie hinsetzt, während sie darauf spielt, obwohl sie die Klänge des Instruments, den ihre Tochter erzeugt sowieso nicht wahrnehmen kann. Sie macht es einfach ihrer Tochter zu liebe. Solche Textstellen haben mich fast zu Tränen gerührt. 
Auch habe ich mir nie Gedanken darüber gemacht, dass Stumme ganz wohl die Fähigkeit zu Sprechen haben, doch die Worte ganz seltsam auszusprechen, weil sie einfach nicht hören können, wie etwas richtig ausgesprochen wird. Stattdessen versuchen sie die Worte von den Lippen ihres Gegenübers abzulesen & versuchen genauso zu reden. Interessant fand ich auch die Stelle, wo Véronique erzählt, dass sie sich manchmal über den Lichtschalter verständigen, weil sie ihre Eltern nicht anders rufen kann & durch das Ausschalten des Lichts werden sie eben nicht akustisch, sondern visuell gerufen. 
Auch hatte ich keine Ahnung, dass taube Menschen trotzdem Auto fahren dürfen. Ich stelle mir das Ganze äußerst problematisch vor, wenn man nicht einmal die Sirenen der Polizeiautos oder des Krankenwagens wahrnimmt.
Ich könnte noch ewig über diese Geschichte erzählen, jedoch möchte ich nicht noch mehr vorweg nehmen. Im Großen & Ganzen ist es extrem informativ & hat einen enormen Mehrwert für den Leser. Außerdem wird die Familie einem sehr schnell vertraut & man taucht gerne Mal in die Welt der Gehörlosen, während man dieses Buch liest & umso dankbarer ist man im nachhinein für das was man hat. 

Freitag, 26. Oktober 2018

Bücher-Neuzugänge

Dieser Roman handelt von Oskar Schell, der seinen Vater bei dem Attentat auf das World Trade Center tragisch verloren hat & nun versucht heraus zu finden, warum dieser sich ausgerechnet an diesem Tag dort aufhielt. Ich finde den Klappentext so spannend, dass ich mich kaum gedulden kann & das Buch am liebsten sofort lesen würde. 

Hierbei handelt es sich um autobiographische Texte & Gedichte von Hesse, welche als die "Stufen der Menschwerdung" bezeichnet werden. Ich verspreche mir viel Poesie, eine angenehme & schöne Sprachkunst & viele philosophische Denkansätze. Da es mein erstes Buch von Hermann Hesse ist, bin ich schon sehr gespannt drauf. 

Dieses Buch hat uns eine Kommilitonin geliehen. Ich habe es bereits gelesen & fand es furchtbar. Es sind mir viel zu viele Ereignisse, die sich regelrecht überschlagen & das Ganze völlig unnatürlich wirken lassen. Währenddessen sind keine vernünftigen Personen- bzw. Charakterbeschreibungen der einzelnen Akteure vorhanden, so dass ich mich unmöglich in die geschilderten Situationen hineinversetzen konnte. Es war für mein Geschmack einfach zu viel des Guten & etwas weniger & dafür genauer hätte besser getan. 

Dieses kleine Büchlein von Jojo Moyes habe ich bereits gelesen & fand es genauso großartig wie auch all ihre anderen Bücher. Diese Autorin kann mich einfach nie enttäuschen. :)

Dieses Buch haben wir zusätzlich zu der neuen Systemkamera gekauft & mein Mann findet es super nützlich, sagt er. Er beschäftige mich nicht so intensiv mit der Fotografie hinter der Kamera, wie er & kann es von daher nicht beurteilen. Es Inhalt ist jedoch optisch sehr übersichtlich gestaltet. 

Das hat Tilo neulich spontan aus der Buchhandlung mitgebracht, weil es recht günstig war. Wir mussten dieses Buch damals beide mal im Deutschunterricht lesen & fanden das großartig.

Da ich ein großer Fan von Antoine de Saint-Exupéry bin & "Der kleine Prinz" mein absolutes Lieblingsbuch ist, konnte ich an diesem Buch natürlich nicht vorbeigehen. Außerdem hat es zu dem Zeitpunkt gerade mal 4€, bei Hugendubel, gekostet & da hab ich sofort zugeschlagen. 

Diese beiden Bücher hat mein Mann, im Juli, zum Geburtstag bekommen. Das linke von seinen Arbeitgebern & das rechte von mir, da ich weiß, dass er ein Fan von Attila Hildmann ist. Da wir uns bereits seit Jahren vegan ernähren & er zu Hause leidenschaftlich kocht, kann er da eine Menge Inspirationen finden. 

Lesemonat September

"Boy in the park" von A. J. Grayson 

In der letzten Zeit war ich ständig von Leuten umgeben, die dieses Buchgelesen haben & es hat mich zunehmend immer neugieriger auf seine Geschichte gemacht. Ich habe dazu sowohl viel positive, als auch negative Resonanz bekommen & habe beschlossen mir ein eigenes Bild darüber zu machen. Zumal ich sagen muss, dass mein Mann in den höchsten Tönen von diesem Roman geschwärmt hat.
Mir hat es ebenfalls sehr gut gefallen, jedoch fand ich die Handlung relativ vorhersehbar, obwohl es dadurch nicht unbedingt viel an Spannung einbüßen musste. Die Idee finde ich recht simpel, doch die Umsetzung großartig. Es wurde hier intensiv auf die einzelnen Charaktere eingegangen, die Orte wurden detailgetreu beschrieben, so dass man sich dadurch, direkt vor Ort gefühlt hat & der Schreibstil war ebenfalls sehr angenehm.
Im Großen & Ganzen ein gutes Buch! 

"Morgen kommt ein neuer Himmel" von Lori Nelson Spielman

Diese Autorin müsste mittlerweile jedem bekannt sein & wahrscheinlich bin ich wieder die letzte gewesen, die bis jetzt keines ihrer Werke gelesen hat. In einigen Dingen bin ich eben eine echte Spätsünderin. Aber nun habe ich das nachgeholt & war von diesem Roman total begeistert. Irgendwie erinnert es mich an die Romane von Jojo Moyes. So vom Schreibstil & den einzelnen Charakteren hätte es auch von Moyes stammen können, finde ich. Dennoch ist es eine tolle Geschichte gewesen, bei der ich einige Charaktere richtig ins Herz geschlossen habe & zum Ende hin gar nicht wollte, dass es endet. Kann ich ebenfalls nur empfehlen & werde jetzt öfter zu Büchern von dieser Autorin greifen. ;)

Donnerstag, 11. Oktober 2018

Bücher-Haul

Bei unserem letzten Heimatbesuch, im Juni, waren wir wieder mal auf einem Trödelmarkt, in der Nähe von Dargun & haben uns dort ganz viele neue Bücher gekauft. Ich liebe alte Bücher vom Trödelmarkt, weil sie nicht mehr so perfekt aussehen, sondern bereits eine" eigene Geschichte" haben. ;)
Ich habe bisher noch kein einziges Buch von Cecelia Ahern gelesen, von der alle so schwärmen & bin schon total neugierig, wie mir diese Geschichte gefallen wird. 

Ich bin schon seit meiner Kindheit ein großer Fan von Loriot & wollte mir dieses Buch schon vor zwei Jahren einmal kaufen, aber da war es mir zu teuer & ich hab mal wieder rumgegeizt. Danach habe ich es lange Zeit bereut & als es mir dieses Mal wieder in die Hände fiel, musste ich es unbedingt mitnehmen. :)

Ich muss gestehen, dass ich mich für dieses Buch nur entschieden habe, weil auf dem Cover der Name von Hans Fallada steht & ich mir sicher bin, dass alles woran dieser Mann jemals beteiligt war, große Klasse sein muss. ;)

Anton Tschechow gehört zu meinen absoluten Lieblingsautoren & diesen Roman von ihm kenne ich noch gar nicht & bin schon total gespannt drauf.

Dieses Buch habe ich mitgenommen, weil ich letztes Jahr einen Roman von Nicholas Sparks gelesen habe & mir dieser sehr gut gefallen hat. Dieser hier enthält gleich zwei Geschichten, von denen ich die erste bereits gelesen habe & sie mir nicht gefallen hat. Sie war langweilig & sehr schnulzig geschrieben. Aber ich bin gespannt, wie mir die andere gefallen wird.

Dieser Kauf beruht einzig & allein auf dem Namen Erich Kästner, der auf dem Buchrücken steht. Ich bin seit meiner frühsten Kindheit ein Riesenfan von ihm & bin in Dresden nirgendwo lieber als im "Erich Kästner-Museum". Alles was dieser Autor jemals geschrieben hat ist großartig. Da kann dieses Buch garantiert keine Enttäuschung sein.

Diesen tollen Roman habe ich bereits auf dem Gymnasium, im Deutschunterricht, gelesen & war total begeistert. Deswegen musste ich es einfach in meiner Büchersammlung haben.

Das war mehr oder weniger ein Spontankauf, weil es im Netto im Angebot war. Wenn ich mal Zeit & Lust habe, dann zeichne ich privat sehr gerne. Da können ein paar Tipps zum Schattieren wahrscheinlich sehr nützlich sein. Außerdem fand ich die Gestaltung des Buches sehr gut. 

Lesemonate Juli & August

Da ich momentan eh krank im Bett liege & nicht wirklich zu etwas anderem komme, kann ich ein paar Blogposts produzieren & euch die Bücher vorstellen, die ich im Sommer gelesen habe. Durch die ganzen Hochzeitsvorbereitungen gingen solche Sachen ja leider etwas unter. ;)

"Flugangst 7A" von Sebastian Fitzek
Von diesem Buch war ich extrem enttäuscht & empfand das als völlige Zeitverschwendung. Den Anfang fand ich sehr spannend, aber dann kamen zusätzlich noch so viele andere Handlungen dazu, dass ich beinahe die Übersicht verloren habe. In diesem Buch sind so übertrieben viele Katastrophen & Ereignisse, dass es mir extrem überladen vorkommt. Es geht hier um eine Aids-Infizierung, Stalking, eine Entführung, einen Amoklauf, eine Vergewaltigung, eine Erpressung, eine chronische Flugangst, einen geplanten Flugzeugabsturz, mit mehreren Todesfolgen.
Dadurch wirkt das ganze völlig unnatürlich & billig. Nach jeder neuen Katastrophe dachte ich mir: "Wow was kommt denn als nächstes? Ein terroristischer Anschlag vielleicht noch?"
Ich finde, dass so viele verschiedene Ereignisse gar nicht notwendig waren. Man hätte sich vielleicht auf eins oder zwei beschränken können & dafür aber die einzelnen Charaktere & das Setting besser ausarbeiten können. Denn die Personen, um die es ging, wurden nur ganz oberflächlich beschrieben. Genauso wie die Handlungsorte, die mir gar keine richtige Atmosphäre rübergebracht haben.
Manchmal ist weniger eben doch mehr!

"Nachts an der Seine" von Jojo Moyes
Das ist mittlerweile schon mein 5. Buch von dieser Autorin & auch dieses Mal hat sie es geschafft, mich zu begeistern. Im Vergleich zu Fitzek schafft diese Frau tatsächlich eine einzigartige Atmosphäre, in dem sie die Personen & die Orte sehr detailgetreu beschreibt. Ich habe mich beim Lesen tatsächlich wie in Paris gefühlt & sie schaffte es in mir die ganzen Erinnerungen an meine Frankreich-Reisen zu wecken. Genau diese Fähigkeit macht für mich einen guten Autor aus. Lieber weniger Action, doch dafür mehr Authentizität.
Es war mir wahrlich ein Genuss! Übrigens hat dieses kleine Büchleich gerade mal knapp 100 Seiten & liest sich perfekt an einem einzigen Tag durch. ;)


"Tschick" von Wolfgang Herrndorf
Was für ein großartiges Buch! Ich war total begeistert & möchte jetzt nun auch unbedingt die Verfilmung dazu sehen! Besser könnte man meiner Meinung nach ein Buch nicht schreiben. Ich fand die Charaktere klasse & auch die beschriebenen Abenteuer total spannend. Alles wirkte natürlich & einfach. Und der Schreibstil war perfekt. An so vielen Stellen konnte ich mir das Lachen gar nicht verkneifen, weil da so viel Situationskomik enthalten ist. Ich habe oft Probleme damit, dass ich viele erzählte Witze gar nicht verstehe & in Momenten, in denen die Mehrheit lacht, sitze ich nur stumm da & verstehe den Sinn dahinter nicht. Es fällt mir immer sehr schwer meinen Sinn für Humor zu beschreiben, wenn ich danach gefragt werde. Aber ab jetzt kann ich einfach nur dieses Buch vorzeigen & sagen, dass das exakt meinen Humor trifft. ;)
Ich kann dieses tolle Buch jedem nur ans Herz legen!

"Wie ein einziger Tag" von Nicholas Sparks
Dieses Buch beinhaltet zwei Romane, von denen ich nur den ersten gelesen habe. Ich muss gestehen, dass ich die Geschichte bereits aus der Verfilmung kannte. Dennoch war ich auf das Geschriebene neugierig, weil mir schon mal ein Roman von Nicholas Sparks gefallen hat. Ich muss aber gestehen, dass mich das dieses Mal jedoch nicht überzeugen konnte. Das größte Problem hatte ich mit dem Schreibstil des Autors. Es war mir schlicht & einfach zu kitschig. Man hätte an vielen Stellen vielleicht einen anderen Sprachstil verwenden können, ohne dass es permanent so übertrieben schmalzig klingt. Bei der weiblichen Protagonistin hielt sich das noch im Rahmen, aber jedes Mal, wenn der Mann geredet hat, dachte ich mir: " Oh Gott Hilfe! Welcher Kerl spricht denn so?". 
Ich bin da leider kein Fan von, aber werde der zweiten Geschichte trotzdem eine Chance geben. Aber nicht gleich. Für's erste habe ich erstmal genug von Romanzen solcher Art. :D

Dienstag, 28. August 2018

Lesemonate April, Mai & Juni

Achtung! In diesen beiden Monaten habe ich nur tolle Bücher gelesen. Ohne Ausnahme! Alle Geschichten sind so großartig, dass ich sie euch wärmstens weiter empfehlen kann. ;)

"Ein ganz neues Leben" von Jojo Moyes
Oh mein Gott ich kann euch, glaub ich, gar nicht in Worte fassen wie toll dieses Buch ist. Ich habe ja schon den ersten Teil total geliebt & habe auch den Film auf DVD & den mag sogar mein Freund. Bei Fortsetzungen bin ich meistens immer etwas skeptisch, zumal die Geschichte meiner Meinung nach, bereits abgeschlossen & ein weiterer Teil gar nicht geplant war. Aber jetzt nachdem ich dieses wunderbare Buch gelesen habe, bin ich so so froh, dass die Autorin es sich doch noch anders überlegt hat & uns wieder an Louisas Leben teilnehmen lassen hat. Mit Will's Tod am Ende des ersten Teils, dachte ich, dass es keinen Sinn mehr macht, weil der beste Charakter nun fort ist, aber sie hat stattdessen so tolle neue Charakter im zweiten Teil ins Leben gerufen, die mir schnell ans Herz wachsen konnten.
Jojo Moyes hat mich bisher mit keinem ihrer Bücher enttäuscht & ich kann euch ihre Bücher mit dem besten Gewissen weiterempfehlen. 

"Das unerhörte Leben des Alex Woods oder warum das Universum keinen Plan hat" von Gavin Extence
Dieses Buch zählt nun zu meinen absoluten Lieblingsbüchern. Die Geschichte ist herzzerreißend schön & spannend zugleich. Tilo hat das Buch schon vor mir gelesen & es in den höchsten Tönen gelobt, so dass ich das einfach lesen musste. Und ich bin überglücklich es getan zu haben. Es ist einfach jetzt schon ein Jahresfavorit für mich. 

"Das Blubbern von Glück" von Barry Jonsberg
Auch dieses Buch war unfassbar schön & die Geschichte, mit all ihren Charakteren äußerst außergewöhnlich. Auch ist der Erzählstil eher ungewöhnlich, so dass ich anfangs etwas Schwierigkeiten hatte da rein zu kommen. Aber als ich drin war, fand ich es großartig.
Es hat mich sehr gut unterhalten können & ist vielleicht gerade für den Sommer das perfekte Buch.
Ich habe euch zu diesem Buch auch schon eine Rezension geschrieben. Klickt HIER & ihr erfahrt mehr darüber. ;)

"Bonjour, la France" von Stefan Ulrich 
Ich liebe solche Erfahrungsberichte von Auswanderern, die über das Leben im Ausland erzählen. In diesem Buch ging es um einen Journalisten der erst, zusammen mit seiner Familie, aus München, für vier Jahre, nach Rom zieht & dann später von Rom nach Paris.
Das Buch war sehr informativ, interessant & witzig.
Ich empfehle es jedem weiter, der auch so sehr auf Geschichten von Auswanderern steht. ;)

"Weihnachtsgeschichten aus Skandinavien" von Henning Mankel, Liza Marklund, Hakan Nesser,  Ake Edwardsson u.a.
Dieses Büchlein habe ich bereits im Januar schon gelesen, aber euch total vergessen davon zu berichten. Es handelt sich hier um eine Geschichtensammlung aus dem skandinavischen Raum. Es war für mich überhaupt das erste Mal im Leben, dass ich Geschichten, von skandinavischen Autoren, deren Handlungen sich in Skandinavien abspielen, lese. Im Großen & Ganzen hat es mir sehr gut gefallen & ich habe mich gut unterhalten gefühlt. Bei solchen Sammlungen, findet man natürlich nie alle Geschichten gleich gut. So war das auch hier der Fall. Die eine Geschichte hat mir etwas mehr & die andere etwas weniger gefallen. Aber nun habe ich Blut geleckt & möchte viel mehr Geschichten über Skandinavien lesen. 

Donnerstag, 5. Juli 2018

Schon wieder neue Bücher

An diesem Buch ist mein Freund momentan dran & findet es richtig spannend. Es handelt wohl von einem Mann, der völlig unwissend auf eine Zeitreise geschickt wird & dieser sich nun versucht in der ihm völlig fremden Umgebung zurecht zu finden. 

Dieses Buch habe ich vom Wühltisch, aus dem Kaufland & da ich den Titel & den Klappentext sehr interessant fand, habe ich es spontan mitgenommen. Ich denke, dass es eine leichte & angenehme Sommerlektüre sein wird, die man gemütlich auf dem Balkon lesen kann. ;)

Da dieses Buch angeblich ein Bestseller in Frankreich war, musste ich es sofort haben. Es handelt von einem Mann, welcher aus einem kleinen indischen Dorf nach Paris reist, von wo er in einem Ikea-Schrank quer durch Europa reist. Es klingt nicht nur spannend, sondern findet teilweise auch in Frankreich statt & ich liebe Frankreich so so sehr. 

Dieses Buch hat mein Opa mir letztens mitgegeben, nachdem er seine Bücher ausgemistet hat, was bei ihm sehr selten vorkommt. Ich weiß nur, dass es wohl geschichtlich-geographische Aspekte behandelt, ansonsten ist es mir völlig unbekannt, worum es in der Geschichte geht. 

Da ich an keiner Sache vorbeigehen kann, die auch nur im entferntesten etwas mit Frankreich zu tun hat, musste ich dieses Buch ganz spontan mitnehmen. Es soll wohl von einer Familie handeln, die plötzlich aus Italien nach Paris zieht & ihren Alltag nun in einem fremden Land meistern muss. Ich liebe solche Paris & ich liebe Reiseerfahrungsberichte. Außerdem weiß ich selbst ganz genau wie es ist, in ein fremdes Land zu ziehen, in dem man weder mit der Sprache noch mit der Kultur vertraut ist. 
Ich freu mich schon total auf diese Geschichte & bin mir sicher, dass es mir gefallen wird. :)

Dieses Buch habe ich ebenfalls von Kaufland, wo ich es beim Einkaufen auf einem Wühltisch fand. Der Klappentext verrät, dass es sich um einen Piloten handelt, der bei seinem Absturz, in einer geheimnisvollen Stadt landet, in dem viele Gefahren auf ihn lauern. 
Ich bin schon total gespannt. 

Da ich bereits schon "Reisen mit Russen" von der Autorin gelesen habe & es mich sehr gut unterhalten konnte, bin ich nun voller Zuversicht, dass auch diese Geschichte lustig sein wird. 
So etwas ist für mich eine perfekte Sommerlektüre für Zwischendurch. ;)

Da es für Tilo & mich nächstes Jahr, im Frühling, nach Japan geht, habe ich ihm diesen Reiseführer geschenkt, damit wir uns vorher schon darauf einstellen können. Übrigens besucht er in diesem Semester sogar einen Sprachkurs in Japanisch & kann schon richtig viel. ;)
Ich finde die Reiseführer von Marco Polo am besten, weil sie sehr übersichtlich gestaltet sind. 

So war die Leipziger Buchmesse 2018

Obwohl wir bereits im März auf der Leipziger Buchmesse waren, komme ich erst jetzt dazu darüber zu berichten. Ich habe es einfach bisher total vergessen. 
In diesem Jahr war ich zum ersten Mal schon am Freitag, statt am Samstag dort & habe festgestellt, dass am Freitag viel weniger los ist, was ich sehr entspannt fand. Am Samstag ist es für mich persönlich viel zu voll, so dass man sich da kaum von A nach B bewegen kann, ohne dabei Angst haben zu müssen, dass man von riesigen Menschenmassen zerquetscht wird. 
Dieses Jahr waren Tilo & ich mit zwei Freundinnen da & sind wieder von der Eröffnung bis zur Schließung da geblieben. Also den ganzen Tag lang. 
Es war wie immer total toll & wir konnten sogar den Autor Sebastian Fitzek persönlich treffen & unsere Bücher von ihm signieren lassen. Es war an mehreren Tagen auf der Messe & hielt dort zusätzlich zu seinen Signierstunden auch noch Lesungen ab. Leider war es da immer so übertrieben voll, dass man wahrscheinlich Stunden gebraucht hätte um zu ihm durchdringen zu können. Zum Glück haben wir ihn schon vorher an einem Stand getroffen & konnten unsere Bücher von ihm signieren lassen. Sebastian Fitzek ist so nett & freundlich. Eine richtig sympathische Persönlichkeit. Sogar sein Bodyguard war total nett & hat dauernd witzige Sprüche gerissen. :'D

Gekauft habe ich mir dieses Mal kaum etwas. Nur ein Lesezeichen, an dem ich nicht vorbeigehen konnte, weil da Pinguine drauf waren & zwei hübsche Hefte mit Blankoblättern drin. Die ganzen hübschen Postkarten gab es dort gratis zum mitnehmen. ;)

Sonntag, 17. Juni 2018

"Das Blubbern von Glück" von Barry Jonsberg

Kurz zur Handlung:
Candice Phee ist 12 Jahre alt & muss neben den gewöhnlichen Teenager-Problemen auch noch die missratene familiäre Situation daheim in den Griff bekommen. Ihre kleine Schwester Sky stirbt am plötzlichen Kindestod, ihre Mutter kämpft schon seit Jahren gegen den Brustkrebs an, ihr Vater & ihr Onkel Brian können sich bis auf den Tod nicht ausstehen, in der Schule gilt sie als Sonderling & wird von ihren Klassenkameraden gemobbt, ihre einzige Brieffreundin Danielle, der sie schon dutzende Briefe geschrieben hat, antwortet ihr nicht, ihr Fisch erleidet eine Existenzkrise & dann taucht da auch noch ein Junge namens Douglas Benson, welcher behauptet aus einer anderen Dimension zu kommen. 
All diese Charaktere haben üben einen enormen Einfluss auf Candice aus & versucht völlig selbstständig sich um all ihre Probleme gleichzeitig zu kümmern & ist voller Zuversicht, dass sie ihre Aufgabe super lösen wird. 

Anfangs hatte ich einige Schwierigkeiten in die Geschichte rein zu kommen & obwohl ich ein großes Herz für Außenseiter habe, da ich selbst stets einer war, wirkte Candice auf mich zu sonderbar. Ich habe stark vermutet, dass das Mädchen an irgendeiner psychischen Störung leidet, zumal auch Autismus kurz angesprochen wurde, jedoch wurde weiterhin nicht näher darauf eingegangen. 
Während der Charakter der Hauptprotagonistin in all ihrer Einzigartigkeit genaustens beschrieben wurde, hätte ich mir eine genauso konkrete Beschreibung ihres äußeren Erscheinungsbildes gewünscht. Diesbezüglich wurden nämlich nur ein paar kurze Erwähnungen gemacht, so dass ich Schwierigkeiten hatte mir das Mädchen richtig vorzustellen. 
Auch hat es mich anfangs sehr genervt, dass sie ihren Onkel dauernd mit "mein reicher Onkel Brian" & den Jungen, mit dem sie sich anfreundet "Douglas Benson aus einer anderen Dimension" anspricht. Kein Mensch verwendet solch lange Bezeichnungen für irgendwelche Personen & das auch noch in jedem zweiten Satz. Jeder würde die Namen einfach abkürzen. Dass ihr Onkel steinreich war, wurde in diesem Buch bereits zu Anfang explizit erklärt, auch wie er zu seinem Reichtum gelang, da braucht sie es nicht in jedem ihrer Sätze über ihn nochmal wiederholen. 
Ab dem 6. Kapitel, in dem sie ganz offen über den Tod ihrer kleinen Schwester Sky spricht, habe ich angefangen das Buch zu lieben, weil ich nun ihre sonderbare Art nachvollziehen konnte. Der plötzliche Todesfall hat die Familienverhältnisse extrem zerrüttet & ihre Mutter zu Depressionen geführt, obwohl diese bereits schon wegen des Brustkrebses, der ihr ihre beiden Brüste nahm, schon genug erleiden musste.
Auch spielt der jahrelange Streit zwischen ihrem Vater & ihrem Onkel eine große Rolle, bei dem Candice permanent zwischen den Stühlen sitzt & sich weigert für eine bestimmte Seite Partei zu ergreifen. Sie liebt ihren Vater, doch hat auch eine enge Bindung zu ihrem Onkel Brian, mit dem sie in ihrer Freizeit gerne was unternimmt.
Ich fand es total spannend wie sie dauernd versuchte etwas zu unternehmen um die Familie wieder zusammen zu führen & Harmonie zu erzeugen. 
Ihre ehrliche Art ist einerseits sehr gewöhnungsbedürftig & andererseits eine Charaktereigenschaft, welche sie am meisten als die Person ausmacht, die sie im Endeffekt ist. 
Sie ist immer ehrlich, geradeheraus, verstellt sich nicht, interessiert sich nicht dafür, was andere Leute über sie denken & lässt sich von keinem Schicksalsschlag unterkriegen. 
Zum Ende des Buches war ich total fasziniert von der Stärke & der Gutmütigkeit dieses kleinen Mädchens. Candice Phee ist einfach nur wow. Man muss sie einfach nur etwas besser kennen lernen & darf auf keinen Fall sofort nach dem ersten Eindruck urteilen, aber das sollte man ja bekanntlich allgemein nie im Leben tun.
Dieses Buch ist eine absolute Leseempfehlung von mir. ;)

Freitag, 18. Mai 2018

Neuer Lesestoff

Dieses Buch wurde vor einigen Monaten von vielen Book Tubern vor die Kamera gehalten & die Meinungen zu der Geschichte war sehr gespalten. Es gab sowohl positives als auch negatives Feedback & nun möchte ich mir ein eigenes Bild darüber machen.
Da es für Tilo & mich nächstes Jahr im Frühling nach Japan geht, freue ich mich schon sehr drauf zumindest erstmal durch ein Buch bzw. in meiner Fantasie in Japan einzutauchen. :)

Mir ist dieses Buch bisher völlig unbekannt, aber Tilo meinte, dass er sehr viel Positives darüber gehört hat & wir es unbedingt auch lesen müssen. Angeblich soll es eines der besten Thriller, der letzten Jahre, sein. Ich bin schon sehr gespannt obwohl Thriller nicht zu meinem liebsten Genre gehören & ich im Sommer kaum Lust verspüre etwas so düsteres zu lesen.

 Da Tilo & ich diesen Roman von Hans Fallada über alles lieben & unsere Ausgabe mittlerweile total zerfleddert ist & so langsam auseinander fliegt haben wir uns diese neue hier mit dem hübschen Cover zugelegt. Und nun haben wir eine alte & eine neue Ausgabe von "Kleiner Mann - was nun?" in unserem Bücherschrank stehen.
Wer dieses Buch noch nicht kennt, dem empfehle ich es von Herzen. Es ist eines meiner liebsten Bücher, die ich in meinem bisherigen Leben gelesen habe & die Geschichte ist unbeschreiblich herzzerreißend.

Ich gebe ehrlich zu, dass ich dieses Buch wegen dem Cover gekauft habe, welches ich so hübsch finde & weil es anscheinend um Detektive geht, wie der Titel bereits verrät. Und da ich als Kind ein großer Fan von Conan Doyle & Sherlock Holmes war, ziehen mich Detektivromane immer noch wie magnetisch an & ich kann da nie dran vorbei laufen. Ich hoffe sehr, dass ich dieses Buch mögen werde, weil es optisch so schön in meinem Bücherschrank aussieht. :'D

Da es dieses Buch fast umsonst gab & Fitzek immer sehr gute Romane schreibt, konnte man hierbei nichts falsch machen. Ich vermute auch, dass Fitzek-Fans dieses Buch bereits kennen müssten, da es eines seiner älteren Romane ist. Ich bin total gespannt.

Dieses tolle Buch habe ich bereits im Januar von Tilos Familie zum Geburtstag bekommen & es erst vor zwei Wochen beendet. Ich habe vor einigen Jahren schon den ersten Teil gelesen & die Verfilmung mehrmals gesehen & war so begeistert, dass ich mir nicht vorstellen konnte, dass ihr eine Fortsetzung, die ursprünglich gar nicht geplant war, so gut gelingt. Ich war wirklich total positiv überrascht & konnte auch dieses Buch tagelang nicht aus der Hand legen.
Neulich habe ich bei Thalia gesehen, dass es mittlerweile auch einen dritten Teil dazu gibt & bin schon Feuer & Flamme dafür.
Jojo Moyes ist eine so tolle Autorin & ich möchte irgendwann mal alle Bücher, die es von ihr gibt, gelesen haben. ;)

Diese vier Reiseführer hat Tilo letztens spontan bei Hugendubel gekauft, weil sie alle im Angebot waren & wir noch Inspirationen für unsere Flitterwochen im August brauchen. ;)