Dienstag, 10. Mai 2016

Herrentag am Elbufer

Letzten Donnerstag war ja Herrentag bzw. Christi Himmelfahrt & somit mussten wir nicht zur Uni. Zum Anlass der Feierlichkeiten haben viele Professoren auch noch am Freitag ihre Vorlesungen ausfallen lassen, was sehr vorteilhaft für mich war, da ich am Freitag ein Tutorium in Geschichte hätte.
Ursprünglich hatten wir ganz andere Pläne für dieses Wochenende, aber es ist mal wieder alles anders gekommen als erwartet. Eigentlich wollte Tilo den Herrentag oben in Mecklenburg-Vorpommern feiern & erst Sonntag Abend zurück nach Dresden kommen. Ich wollte währenddessen die 4 Tage bei meinen Großeltern verbringen. Da der Plan ins Wasser fiel, sind wir mit ein paar Kommilitonen zum Elbufer gefahren & haben, in der Nähe der Carolabrücke, auf der Wiese, gegrillt, Karten gespielt & das schöne Wetter genossen. Wir hatten auch einen Volleyball dabei. Und außer uns waren dort noch übertrieben viele andere junge Leute. Wir waren bis Mitternacht dort, bis mich irgendwann die Mücken fast aufgefressen haben.
 

Sonntag, 8. Mai 2016

Minderheiten werden zu Mehrheiten und trotzdem vergessen

Wir haben miese Karten, regiert von Psychopathen 
Verwaltet von Bürokraten, die keine Gefühle haben
Kontrolliert von korrupten Cops, die oft Sadisten sind
Verdächtige suchen nach rassistischen Statistiken 
Gefüttert von Firmen, die uns jahrzehntelang vergifteten 
Informiert durch Medien, die es erst zu spät berichteten
Scheiß auf ein Unfall im Pkw, Schäden von THC
Wir haben bald alle BSE
Und du schaust noch auf dein EKG, bevor dein Herz stoppt
Und denkst: "Auf'n dickes Steak hätt' ich trotzdem jetzt Bock."
Verdammt nochmal! Gehirnwäsche pur, rund um die Uhr
Und Vater Staat schlägt und vergewaltigt Mutter Natur ...
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Samy Deluxe 

Week in pictures

 auch wenn ich momentan wenig Zeit zum Lesen habe, versuche ich mir diese zu nehmen, in dem ich jeden Abend versuche 50 Seiten zu schaffen / wunderschöner Kirschblütenbaum vor unserem Fenster 

 solch leckere Gerichte gibt es nur in den Dresdner Mensen.. Spaghetti mit einer veganen Kürbis-Tomatensauce / da sitzt Louis auf meinem Schoß, eingewickelt in die Decke wie eine Suschirolle :)

 Vor ein paar Tagen lief bei uns auf dem Unicampus ein ausgewachsener Fuchs rum. Unglaublich! Sowas sieht man nur an der TU Dresden. ;) / ... & mein Fuchs liegt gemütlich auf dem Sofa zu Hause & chillt sein Leben :'D

 ein Rummel bei uns im Viertel *-* / da liegt er schonwieder rum, der Faulpelz & hindert mich daran die Sachen aufzuräumen.. kann man eben nichts machen, wenn er ein Schläfchen machen möchte.. müssen die Klamotten eben liegen bleiben :'D

diese Woche war einfach nicht meine Woche.. Stress pur! :( / mein Herzchen 

Dienstag, 3. Mai 2016

Meine 10 Tipps für lange & gesunde Haare


Die Haare nicht zu oft waschen
Ich wasche mein Haar alle 5 bis 6 Tage & habe es dadurch auch trainiert nicht so schnell fettig zu werden. Natürlich ist jedes Haar anders. Manches fettet etwas schneller & manches eher nicht so. Aber meistens ist es so, dass euer Haar schneller fettet, je öfter ihr es wascht.

Tangle Teezer
Leute, ich übertreibe wirklich nicht, wenn ich sage, dass ich ohne meinen Tangle Teezer nicht mehr leben kann. Wenn man keinen hat, dann wird man es auch nie verstehen. So manche Freundinnen von mir meinten früher auch, dass ich mit dieser ständigen Schwärmerei spinne, aber dann haben sie sich, auf meine Empfehlung, irgendwann alle mal so nach & nach so ein Teil zugelegt & verstehen mich nun voll & ganz.
Der Tangle Teezer kämmt nicht nur euer Haar ohne zu ziehen, sondern massiert nebenbei auch noch euren Kopf. Damit ist das Kämmen ein großes Vergnügen. Und ich verfluche jedes Mal alles, wenn ich mal unterwegs bin & feststelle, dass ich meinen wundervollen Tangle Teezer zu Hause vergessen habe & mir mit einer gewöhnlichen Haarbürste das Haar kämmen muss. Glaubt mir, es ist ein himmelweiter Unterschied!

Haare nicht überpflegen
Eine Zeit lang habe ich mir alle möglichen Pflegeprodukte ins Haar getan & geglaubt es würde mir gut tun. Aber ganz im Gegenteil. Mein Haar wurde spröde & trocken & wuchs kaum noch. Und meine Kopfhaut hat das total irritiert & sie war ständig gereizt.

Produkte ohne Silikone
Früher habe ich nie darauf geachtet, aber als mein Haar mal sehr geschädigt war & sehr viel abgeschnitten werden musste, habe ich meine komplette Haarpflege überdacht & zu einer silikonfreien gewechselt, einfach um mal den Unterschied zu merken. Und für mich ist es tatsächlich das Richtige. Ich lasse nun schon seit Jahren keine Silikonschleuder mehr an meine Haare ran & sie fühlen sich dadurch viel gesünder an. 

Viel Wasser trinken
Eins müsst ihr euch merken & das ist die wichtigste Beauty-Regel, die es auf diesem Planeten gibt. Ihr werdet mit keinem Schönheitsprodukt von außen die Wirkung erlangen, die ihr mit einer gesunden & ausgewogenen Ernährung von innen erlangt.
Und Wasser ist sowieso das wichtigste! Wenn ihr täglich genügend Wasser zu euch nehmt, werden es euch eure Haut & eure Haare auf jeden Fall danken.

Hitze und aufwendige Stylings möglichst vermeiden
Früher habe ich jeden Tag was mit meinen Haaren angestellt. Entweder habe ich sie täglich mit dem Glätteisen geglättet, was dumm war, denn ich habe von Natur aus eine glatte Haarstruktur, oder ich hatte mal so eine Phase, in der ich mein Haar mehrmals die Woche mit einem Lockenstab locken oder wellig machen wollte. Und obwohl ich dafür immer mein Hitzeschutzspray benutzt habe, hat das die Haare dennoch sehr kaputt gemacht. Hitze ist allgemein sehr schädlich für die Haare, ganz egal was eure Stylinggeräte für eine Beschichtung haben oder wie viel Hitzeschutz ihr verwendet. Man muss das sehr stark reduzieren, wenn man  gesunde Haare haben möchte.
Heute benutze ich vielleicht 4 bis 5 Mal im Jahr mein Lockenstab oder mein Glätteisen.
Und Wellen im Haar kann man auch ohne Hitze erzeugen. ;)

Haare nie im nassen Zustand kämmen
Ich weiß, dass eine Mädels Naturlocken haben & sie im trockenen Zustand nur sehr schwer durchgebürstet bekommen, aber dann empfehle ich euch wieder den Tangle Teezer. Mit ihm bekommt ihr euer Haar viel leichter durchgekämmt als mit einer normalen Haarbürste. Und das völlig ohne Knoten & Schmerzen.
Aber nasses Haar darf man wirklich niemals kämmen, denn gerade im nassen Zustand ist es sehr empfindlich & ihr macht dadurch so viel kaputt.

 Nasse Haare schonend mit dem Handtuch abtrocknen
Auch darf man nach dem Waschen das Haar nie mit dem Handtuch abrubbeln bzw. damit wild durchs Haar rubbeln. Auch hier bricht man viele Härchen ab, weil sie im nassen Zustand extrem sensibel sind.
Ich trockne sie immer schonend ab & lasse sie dann lufttrocknen. Denn auch auf ads Föhnen versuche ich meistens zu verzichten, weil auch hier die elektrische Hitze wieder nicht gut tut.

Möglichst nicht täglich offen tragen
Als ich klein war, hatte man mir nie erlaubt die Haare offen zu tragen. Stattdessen waren sie immer geflochten. Meine Oma hat das damals bei mir jeden Morgen vor dem Kindergarten & der Grundschule gemacht, weil sie tausend unterschiedliche Flechtfrisuren kennt.
Man muss aber nicht unbedingt flechten können. Ihr könnt euch auch öfter einen Dutt machen. Hauptsache die Haare scheuern nicht ständig auf euren Schultern rum, denn dadurch werden die Spitzen sehr ausgedünnt & brechen ab. Und besonders für mich ist so etwas nicht gerade von Vorteil, weil ich von Natur aus schon sehr dünnes Haar habe.

Gerne mal eine Kur
 So viele Kuren habe ich jetzt selbst noch nicht ausprobiert. Aber mit Olivenöl habe ich es jetzt schon ein paar Mal versucht & es bewirkt wirklich Wunder. Versucht das Öl nur bitte nicht auf die Kopfhaut zu geben, sondern nur in die Längen, denn nur dieser Teil benötigt zusätzliche Pflege. Danach braucht ihr beim Rauswaschen des Öls auch etwas Geduld, denn es dauert eine Weile bis es sich komplett rauswäscht. Ich musste meinen Kopf immer zwei Mal einshampoonieren, damit sich das raus wäscht. Aber wenn das Haar dann trocken ist, seht ihr sofort das Ergebnis. Ihr bekommt seidiges & glänzendes Haar. ;)

Montag, 2. Mai 2016

Rezension: "Zoo" von James Patterson

Ich habe dieses Buch bereits schon im Februar gelesen, habe euch aber gesagt, dass ich dazu noch eine Rezension mache, weil ich es sehr interessant fand. 

Zur Handlung:
Jackson Oz ist Tierbiologe mit Herz & Seele. Er bricht sein Studium ab, weil er sich seiner eigenen Aussage nach, eher gelangweilt & unterfordert gefühlt hat & sich nun viel intensiver der Praxis widmen möchte, bei der er zum Beispiel  das aktuell beobachtete & äußerst seltsame Verhalten der Tiere gegenüber den Menschen, genauer unter die Lupe nimmt. Dafür reist er eines Morgens spontan von New York nach Südafrika, wo er seiner zukünftigen Ehefrau Chloé Tousignant das Leben rettet, in dem er, erst kurz nachdem er selbst nur um Haaresbreite mehreren ausgewachsenen Löwen entkommt, sie aus einem von Alligatoren umzingelten Wasserstelle, herausbekommt. 
Einige Jahre forscht das junge Paar immer noch an einer Lösung gegen das aggressive Verhalten der Tiere den Menschen gegenüber & eines Morgens macht Jackson eine unfassbare Beobachtung, die ihn zu einer brillianten Lösung führt. Nun muss er nur noch die Regierung von seinem Plan überzeugen. Ob ihm das gelingt & ob das globale Problem, von dem Tiere, die tagtäglich tausende von Menschen brutal zerfleischen, beseitigt wird, müsst ihr selbst heraus finden, in dem ihr diesen Thriller lest.

Normalerweise gehören Thriller nicht zu den Genres, die ich am liebsten lese, aber kurz bevor die Serie dazu auf Pro7 ausgestrahlt wurde, habe ich plötzlich von allen Seiten ganz viel über dieses Buch gehört & wurde sehr neugierig. Besonders weil es um Tiere geht & ich mich sehr für die Natur interessiere. 
Diejenigen, die meinen Blog etwas länger verfolgen, wissen dass ich Veganerin bin & dass ich allgemein eine andere Vorstellung von dem Umgang mit den Tieren habe, als die meisten Menschen. Da ich die Tiere nie als Nutztiere betrachte, habe ich mich schon oft gefragt, wie es eigentlich wäre, wenn die Natur den Spieß umdrehen würde & die Tiere anfangen uns Menschen zu jagen & zu töten. Wie würde es uns Menschen dann in solch einer Situation ergehen?
Und da kommt James Patterson daher & schreibt ein Buch darüber. Ein unfassbar interessanter Gedanke!
Auch das Buch war sehr interessant. Angefangen von Jacksons Beobachtungen bis hin zur Verwirklichung seiner Ideen. 
Im Endeffekt war es jedoch klar, dass er auf so viele Gegner stoßen wird. Den meisten Revolutionären wird anfangs nur wenig Beachtung geschenkt, was wiederum zeigt wie selten die Menschen über ihren Tellerrand schauen & wie passiv sie werden. Sie sind eher bereit dem Untergang entgegen zu schreiten, als irgendwelche Veränderungen in Kauf zu nehmen. Sie würden lieber sterben, als ihre gewohnte Komfortzone zu verlassen. 
Besonders das Ende des Buches hat einen psychologischen & sozialkritischen Aspekt & hat mich sehr zum Nachdenken angeregt. Auch dadurch, dass es ein offenes Ende war, bietet es auf jeden Fall genügend Raum für eine Fortsetzung. Ich würde mich jedenfalls ehr über einen zweiten Teil freuen. ;)

Wenn ich dieses Buch bewerten müsste, dann würde ich ihm 3 von 5 Sternen geben, weil es sich zwischendurch etwas in die Länge gezogen hat. 

Was die Serie anbetrifft: 
Nachdem ich nun auch alle bisher im TV ausgestrahlten Folgen, der erstes Stafel, gesehen habe, muss ich gestehen, dass es zwischen dem Buch & der Serie kaum Gemeinsamkeiten vorhanden sind. Man hat sich weder, was die Handlung, noch was die einzelnen Charaktere anbetrifft, an die ursprüngliche Geschichte gehalten & hat etwas völlig anderes verfilmt, was zu keiner Zeit Teil des Romans war. Zwar sind auch in der Serie Charaktere wie Jackson Oz, Chloé Tousignant & Abraham Kenyatta vertreten, jedoch stehen sie in einem völlig anderen Verhältnis zueinander, als im Buch. Zum Beispiel sind Jackson & Chloé nur Kollegen & kein Ehepaar, die ein Kind haben, wie es im Buch der Fall ist. Außerdem ist Chloé laut Serie auch keine Tierbiologin, sondern arbeitet beim französischen Geheimdienst. Abraham hat in der Serie wiederum eine viel größere Rolle bekommen, als ihm im Buch zugeteilt wurde. Aber viel mehr möchte ich an diese Stelle nicht verraten. 

Im Großen & Ganzen sind Buch & Serie in keinem Fall miteinender vergleichbar, jedoch hat mir beides gut gefallen & ich kann beides mit einem guten Gewissen weiter empfehlen. ;)

Die Tage, in denen ich wegblieb

... waren extrem stressig & haben mich so ausgelaugt, dass ich jeden Abend schon um 21 Uhr auf dem Sofa eingeschlafen bin. Mein Schlafrhytmus ist zur Zeit sehr untypisch für mich. Ich gehe sonst nie früh ins Bett, aber da ich jetzt morgens schon um 6 Uhr wach bin & nicht mehr einschlafen kann, werde ich abends dementsprechend auch früher müde. Gerade an solchen Tagen wie dem Donnerstag ärgert es mich sehr, weil bei mir da erst um 13 Uhr die Uni losgeht & ich zwar länger schlafen darf, aber nicht kann. :-/
Ich habe jetzt die gesamte letzte Woche an meinem Essay für Philosophie gesessen, den ich seit Freitag nun endlich los bin. Es ist so ein befreiendes Gefühl nicht mehr jeden Tag an diesem blöden Ding sitzen zu müssen.
In einem Monat muss ich aber schon wieder ein Geschichtsreferat halten, was bedeutet, dass ich mich demnächst auch darauf vorbereiten muss.
Ich muss außerdem gestehen, dass mich das Sommersemester viel mehr auslaugt, als das Wintersemester. Mit den zwei zusätzlichen Lateinstunden & einer weiteren Geschichtsvorlesung, die mir im ersten Semester noch erspart blieb, ist der Stundenplan viel voller. Dafür habe ich jetzt jeden zweiten Freitag frei. :)
Nachdem ich nun am Freitag endlich meinen Essay los war, bin ich zusammen mit Tilo zur Altmarktgallerie gefahren. Dort sind wir ein wenig shoppen gegangen & haben den stressigen Tag etwas ausklingen lassen. Was ich mir alles gekauft habe, werde ich euch später mal zeigen. ;)
Am Samstag haben wir den ganzen Vormittag zum Aufräumen & Einkaufen genutzt. Am Nachmittag waren wir bei einem Basketballspiel. Es fanden die Play Off's zwischen Dresden & Frankfurt statt, die Tilo sich unbedingt anschauen wollte. Das Spiel war sehr spannend & Dresden hat mit nur 2 Punkten hinter Frankfurt gelegen als die Spielzeit um war. Sehr schade. Wir hätten uns sehr für Dresden gefreut, aber es hat eben nicht sein sollen.
Am Abend, nach dem Spiel, sind wir noch mit zwei Kommilitonen in eine Cocktail- Schischabar gegangen. Danach hatten wir alle Hunger & sind zu "Curry & Co" gegangen. Da gibt es vegane Currywurst mit vielen verschiedenen Saucen & Gemüsepommes. Die Currywurst hat sehr gut geschmeckt. Kann ich jedem nur empfehlen. ;)
Gestern waren wir wieder bei meinen Großeltern zu Besuch. Meine Oma wird langsam zu einer modernen Hipsteroma & kauft jetzt mittlerweile Bio ein & kocht für uns jedes Mal eine andere vegane Mahlzeit. Es schmeckt jedes Mal richtig lecker. Dieses Mal gab es Kürbissuppe. Außerdem ist sie langsam schon bestens informiert welche veganen Lebensmittel es in den Läden gibt, in denen sie immer einkauft.
Auch wenn sie selbst nicht 100% ig von dieser Ernährungsweise überzeugt ist, versteht sie aber, dass es für Tilo & mich wichtig ist & möchte, dass wir uns wohl fühlen, wenn wir da sind. Richtig süß.
Man muss nicht alles toll finden, aber man kann alles akzeptieren.
Übrigens könnt ihr auf dem oberen Foto wieder meinen Opa sehen, der da mit den beiden Hunden posiert. Diejenigen, die meinen Blog schon etwas länger verfolgen, wissen, dass mein Opa gerne das Model spielt & dabei oft lustige Grimassen schneidet. Er liebt die Kamera eben. :'D
Nachdem wir von meinen Großeltern zurück waren, haben wir zum Abend hin noch 3 Kommilitonen zu uns eingeladen & einen Spieleabend gemacht. Erst haben wir Karten & danach "Spiel des Lebens" gespielt. Es war total lustig. :)
Heute hatte ich zum Glück nur 2 Stunden in der Uni & danach bin ich mit Tilo zu Ikea gefahren, weil wir noch ein paar Sachen für unsere Wohnung gebraucht haben. Wir wurden auch fündig & konnten viele Sachen besorgen, die schon ewig auf unserer Liste stehen.
Nach dem Einkaufen sind wir noch ein wenig durch den Elbe Park gelaufen & haben uns in ein paar Läden umgeschaut. Da Shoppen hungrig macht, sind wir zu Nordsee gegangen & haben dort Kartoffelspalten gegessen & auch den veganen Burger, den es dort neu im Sortiment gibt, ausprobiert. Ich fand ihn jetzt nicht so besonders lecker, aber Tilo hat es sehr gut geschmeckt. 
Dieses hübsche Karussel, welches ihr unten auf dem Foto seht, steht direkt vor dem Elbe Park & die Kinder dürfen damit umsonst fahren. Eine richtig coole Sache. Außerdem sah das Karussel so schön aus, dass ich es einfach fotografieren musste. :)

Samstag, 23. April 2016

Rezension: Raum (Film)

Vor ca. 2 Wochen waren Tilo & ich im Kino & haben uns noch eine der letzten Filmvorstellungen zu "Raum" angeschaut. Ich habe euch bereits erzählt, dass ich im Februar das Buch dazu gelesen habe, wo es bereits eine ausführliche Buchrezension auf meinem Blog gab. 
Wenn ihr euch dafür interessieren solltet, dann klickt einfach HIER rauf. Bereits in der Rezension habe ich sehr für dieses Buch geschwärmt & musste mir somit unbedingt auch die Verfilmung anschauen. 

Da ich den Inhalt der Geschichte bereits in meiner Buchrezension grob wiedergegeben habe, werde ich das hier nicht erneut tun, sondern berichte euch lediglich wie ich den Film fand. 
Als erstes muss ich sagen, dass ich alle Schauspieler mochte. Sowohl die beiden Hauptdarsteller Brie Larson & Jacob Tremblay, als auch die ganzen Nebencharaktere wie die Großmutter, Leo oder Dr. Mittal, waren toll. Auch Old Nick wurde gut dargestellt. Ich denke mal, dass es sowieso sehr viel Talent & schauspielerische Künste abverlangt einen Serienmörder oder einen Vergewaltiger zu spielen. Ich ziehe vor jedem Schauspieler den Hut, der sich das zutraut & es glaubhaft rüber bringt. 
Natürlich wurden in der Verfilmung so einige Veränderungen vorgenommen, aber ich finde, dass sie der Geschichte im Endeffekt keinen Abbruch getan haben. 
Aber nur um einige von denen zu erwähnen: 
Zum Beispiel wird im Buch nie der Name der entführten Frau bekannt gegeben. Jack nennt sie die ganze Zeit nur "Ma". Im Film jedoch heißt sie offiziell Joy Newsome & wird später auch so in der Öffentlichkeit, nach ihrer Flucht mit Jack, von Außenstehenden, angesprochen. 
Auch bekommt man im Film den Eindruck, dass die beiden nach ihrer Flucht nur kurz in der Klinik bleiben & schnell zu der Großmutter ziehen. Laut Buch jedoch sind sie über mehrere Wochen in der Klinik, wo auch der Selbstmordversuch der Mutter stattfindet, nach dem Jack dann vorerst allein zu der Großmutter ziehen wird. 
Zusätzlich wird Joys Bruder bzw. Jacks Onkel Paul & seine Familie im Film komplett weggelassen, die im Buch jedoch öfter auftauchen. Laut Film ist Joy ein Einzelkind gewesen. Auch wird dort ihr Zimmer gezeigt, in dem sie vor ihrer Entführung gewohnt hat. Im Buch jedoch berichtet die Großmutter Jack, dass sie ihr Zimmer irgendwann zu einem Fitnessraum umgebaut & all ihre Sachen gespendet haben, damit sie nicht mehr damit konfrontiert werden & das tragische Verschwinden ihrer Tochter so schneller akzeptieren können.

(Bildquelle: http://www.kino.de/wp-content/gallery/raum-2015/raum-5-rcm0x1920u.jpg)

Sowohl Tilo, als auch mir hat die Verfilmung sehr gut gefallen & wir haben uns danach noch sehr lange darüber unterhalten. Es ist kein Film, den man sich anschaut & danach in die Disco gehen kann. So etwas lässt einen nicht so schnell wieder los. In der Reihe hinter uns saßen übrigens ein paar Frauen, die geschluchzt haben. Ich bin normalerweise auch nah am Wasser gebaut, aber was diese Geschichte anbetrifft, musste ich weder beim Buch, noch beim Film weinen. Obwohl es sich über eine schreckliche Tat handelt, fand ich die Beziehung zwischen der Mutter & ihrem Sohn unfassbar schön. Der 5 jährige Jack beschreibt dieses schreckliche Szenario auf seine ganz eigene Art & Weise & belebt das Ganze mit so viel positiver Energie, dass das Böse kaum Platz darin findet. "Raum" hat mir gezeigt, dass man jede traurige Geschichte auch schön erzählen kann. 
Der kleine Schauspieler ist zuckersüß & wird bestimmt in Hollywood sicherlich noch größere Erfolge feiern. Da bin ich mir sicher. :)

(Bildquelle: http://img.zeit.de/kultur/film/2016-03/raum/bitblt-820x461-a3e51d71c8dda868e84c15b7e77b675bec3f935b/wide)

Ich empfehle jedem sowohl das Buch, als auch den Film. Beides ist unbeschreiblich toll.