Sonntag, 17. Juni 2018

"Das Blubbern von Glück" von Barry Jonsberg

Kurz zur Handlung:
Candice Phee ist 12 Jahre alt & muss neben den gewöhnlichen Teenager-Problemen auch noch die missratene familiäre Situation daheim in den Griff bekommen. Ihre kleine Schwester Sky stirbt am plötzlichen Kindestod, ihre Mutter kämpft schon seit Jahren gegen den Brustkrebs an, ihr Vater & ihr Onkel Brian können sich bis auf den Tod nicht ausstehen, in der Schule gilt sie als Sonderling & wird von ihren Klassenkameraden gemobbt, ihre einzige Brieffreundin Danielle, der sie schon dutzende Briefe geschrieben hat, antwortet ihr nicht, ihr Fisch erleidet eine Existenzkrise & dann taucht da auch noch ein Junge namens Douglas Benson, welcher behauptet aus einer anderen Dimension zu kommen. 
All diese Charaktere haben üben einen enormen Einfluss auf Candice aus & versucht völlig selbstständig sich um all ihre Probleme gleichzeitig zu kümmern & ist voller Zuversicht, dass sie ihre Aufgabe super lösen wird. 

Anfangs hatte ich einige Schwierigkeiten in die Geschichte rein zu kommen & obwohl ich ein großes Herz für Außenseiter habe, da ich selbst stets einer war, wirkte Candice auf mich zu sonderbar. Ich habe stark vermutet, dass das Mädchen an irgendeiner psychischen Störung leidet, zumal auch Autismus kurz angesprochen wurde, jedoch wurde weiterhin nicht näher darauf eingegangen. 
Während der Charakter der Hauptprotagonistin in all ihrer Einzigartigkeit genaustens beschrieben wurde, hätte ich mir eine genauso konkrete Beschreibung ihres äußeren Erscheinungsbildes gewünscht. Diesbezüglich wurden nämlich nur ein paar kurze Erwähnungen gemacht, so dass ich Schwierigkeiten hatte mir das Mädchen richtig vorzustellen. 
Auch hat es mich anfangs sehr genervt, dass sie ihren Onkel dauernd mit "mein reicher Onkel Brian" & den Jungen, mit dem sie sich anfreundet "Douglas Benson aus einer anderen Dimension" anspricht. Kein Mensch verwendet solch lange Bezeichnungen für irgendwelche Personen & das auch noch in jedem zweiten Satz. Jeder würde die Namen einfach abkürzen. Dass ihr Onkel steinreich war, wurde in diesem Buch bereits zu Anfang explizit erklärt, auch wie er zu seinem Reichtum gelang, da braucht sie es nicht in jedem ihrer Sätze über ihn nochmal wiederholen. 
Ab dem 6. Kapitel, in dem sie ganz offen über den Tod ihrer kleinen Schwester Sky spricht, habe ich angefangen das Buch zu lieben, weil ich nun ihre sonderbare Art nachvollziehen konnte. Der plötzliche Todesfall hat die Familienverhältnisse extrem zerrüttet & ihre Mutter zu Depressionen geführt, obwohl diese bereits schon wegen des Brustkrebses, der ihr ihre beiden Brüste nahm, schon genug erleiden musste.
Auch spielt der jahrelange Streit zwischen ihrem Vater & ihrem Onkel eine große Rolle, bei dem Candice permanent zwischen den Stühlen sitzt & sich weigert für eine bestimmte Seite Partei zu ergreifen. Sie liebt ihren Vater, doch hat auch eine enge Bindung zu ihrem Onkel Brian, mit dem sie in ihrer Freizeit gerne was unternimmt.
Ich fand es total spannend wie sie dauernd versuchte etwas zu unternehmen um die Familie wieder zusammen zu führen & Harmonie zu erzeugen. 
Ihre ehrliche Art ist einerseits sehr gewöhnungsbedürftig & andererseits eine Charaktereigenschaft, welche sie am meisten als die Person ausmacht, die sie im Endeffekt ist. 
Sie ist immer ehrlich, geradeheraus, verstellt sich nicht, interessiert sich nicht dafür, was andere Leute über sie denken & lässt sich von keinem Schicksalsschlag unterkriegen. 
Zum Ende des Buches war ich total fasziniert von der Stärke & der Gutmütigkeit dieses kleinen Mädchens. Candice Phee ist einfach nur wow. Man muss sie einfach nur etwas besser kennen lernen & darf auf keinen Fall sofort nach dem ersten Eindruck urteilen, aber das sollte man ja bekanntlich allgemein nie im Leben tun.
Dieses Buch ist eine absolute Leseempfehlung von mir. ;)

Arbeit, Uni, BRN & Bachelorarbeit

Hallo Leute :)
Ich finde nun, an meinem freien Sonntag, Zeit um mich hier zu melden. 
Gestern war ich bis 16 Uhr arbeiten & es war alles andere als ein Vergnügen bei der Hitze. Außerdem war der Laden wieder wie leer gefegt, weil alle entweder bei der BRN waren oder Fußball geschaut haben. Und bei gutem Wetter ist im Einzelhandel sowieso nie was los. Deswegen durfte ich auch schon um 16 Uhr Feierabend machen, obwohl ich eigentlich bis um 19 Uhr hätte da bleiben müssen. 
Danach war ich noch ein wenig mit Tilo in der Innenstadt shoppen. :)
Am Freitag waren wir auch mit einer Freundin auf der BRN & haben leckere vegane Schnitzelbrötchen & Kuchen gegessen. 
Dadaurch dass dort musiktechnisch nur Elektro, Techno & so ein Gedöns gespielt wird, ist die BRN eher nicht unser Fall, aber wir gehen da eh meist nur wegen dem Essen hin. ;)
Ansonsten musste ich die Woche viel für die Uni ausarbeiten & nach Themen für meine ganzen Seminararbeiten recherchieren. Ich war die letzten Wochen eher faul & hänge jetzt etwas hinterher, weswegen ich nun die nächsten Wochen viel für die Uni machen muss.
Morgen hätte ich eigentlich den ganzen Tag frei, aber ich habe schon ganz früh einen Arzttermin & danach fahre ich für ein paar Stunden zur Arbeit, weil ich gestern gebeten wurde bei der Reduzierung zu helfen. 
Das Wetter war die ganze Woche richtig mies & es wurde erst gestern wieder richtig schön. Hoffentlich bleibt das jetzt die nächsten Tage auch so. ;)

Sonntag, 10. Juni 2018

Sonntagsfüller #44

Gesehen: Natur non stop :)
Gehört: "Portami Via" von Enemy 
Getan: in Brandenburg bei Freunden gewesen, das Dresdner Hygiene-Museum besucht & im Botanischen Garten entspannt
Gegessen: selbstgemachte Pizza :)
Getrunken: seit Ewigkeiten mal wieder ein wenig Alkohol 
Gelesen: "Ein ganz neues Leben" von Jojo Moyes & "Das unerhörte Leben des Alex Woods oder warum das Universum keinen Plan hat" von Gavin Extence 
Gedacht: "Der einzige Nachteil, wenn man in der 5. Etage wohnt, ist der, dass man im Sommer droht in seiner Wohnung zu zerschmelzen."
Gefreut: über so viel Unifrei in den letzten Tagen :)
Geärgert: über die starke Hitze, von der ich jeden Tag Kopfschmerzen habe
Gewünscht: 20 statt 30 Grad 
Gekauft: haufenweise Bücher, einen Ventilator & die perfekten Hochzeitsschuhe ;)
Geklickt: Instagram & musical.ly
Gefühlt: erholt & ausgeruht 

Mittwoch, 30. Mai 2018

Mein plötzlicher Jobwechsel

Ich habe ja bereits in einem meiner früheren Posts erwähnt, dass ich Ende Januar meinen Nebenjob gewechselt habe. Allerdings war ich damals noch nicht bereit euch mehr darüber zu erzählen. Da nun mittlerweile schon mehrere Monate seitdem vergangen sind, fühle ich mich in der Lage wieder darüber zu reden, ohne mich zu sehr dabei aufregen zu müssen.
Ich habe ab November 2017 angefangen neben dem Studium zu arbeiten & habe mir dafür wieder einen Job im Einzelhandel gesucht. Ich muss sagen, dass Einzelhandel immer meine erste Wahl ist, da ich in dieser Branche bereits eine abgeschlossene Ausbildung habe und durch die vielen Nebenjobs in diesem Bereich erfahren bin.
Zunächst war ich total glück darüber, dass ich nach der Abgabe meiner Bewerbungsmappe sofort zu einem Probearbeitstag eingeladen wurde & somit nicht noch ewig rumsuchen musste. Der Probearbeitstag war an sich auch super & die stellvertretende Chefin, die an dem Tag da war, war auch zufrieden mit mir. Außerdem war es wohl von Vorteil, dass ich viele Fremdsprachen beherrsche, da dort täglich viele ausländische Kunden waren, die die deutsche Sprache nicht beherrschten.
Obwohl ich bereits an dieser Stelle schon die erste negative Erfahrung in dieser Firma erwähnen kann. Und zwar meinte die Kollegin, die mich einarbeiten sollte gleich zu mir, dass ich unbedingt gut aufpassen müsse, da vor allem die Ausländer hier immer zum Stehlen herkommen & besonders die Russen sind die schwierigsten Kunden, weil sie extrem arrogant sind & sich als etwas Besseres fühlen. Nach dieser Aussage hielt ich es für nötig sofort die Fronten zu klären & meinte zu ihr, dass ich selbst auch aus Russland komme. Daraufhin war sie sofort peinlich berührt & man sah ihr an, dass sie nicht damit gerechnet hätte. Danach war es "leicht krampfig" sag ich mal.
Nachdem ich da nun fest als Aushilfe eingestellt wurde, wurde es nicht besser. Ich wurde mit dieser Kollegin nie so richtig warm & empfang immer seltsame Blicke in meine Richtung. Außerdem hat sie immer nur vormittags gearbeitet, weswegen ich sie ab 16 Uhr ablösen musste & jedesmal wenn ich kam, stand sie gelangweilt mit ihrem Handy in der Hand da & konnte es kaum erwarten in den Feierabend zu marschieren & mich mit einer vollen Kleiderstange (oder manchmal auch zwei) zurück zu lassen, die sie während ihrer Schicht hätte abräumen müssen. Auch waren wir dafür zuständig unseren Bereich stets ordentlich zu halten, was sie nie tat, denn ich stand immer mit vollen Kleiderstangen an der Garderobe, volldurchwühlten Jeanstischen & manchmal sogar mit nicht zu Ende ausgepackter neuer Ware da. Das heißt, dass sie in diesem ganzen Chaos, wo teilweise sogar Klamotten auf dem Boden lagen, sich lediglich mit ihrem Handy beschäftigte als auf zu räumen. Übrigens durften wir während unserer Arbeitszeit gar kein Handy bei uns haben & es immer hinten in unsere Fächer räumen.
Darüber hinaus war das ganze Arbeitsklima total schrecklich. Die Chefin war wirklich ein Drache. Obwohl das Wort "Drache" ihren üblen Charakter nicht mal annähernd beschreiben könnte. Sie war nie, aber auch wirklich nie zufrieden & hat ununterbrochen mit jeder Kollegin gestritten. Absolut jeder dort hat sie abgrundtief gehasst & irgendwelche Abfälligkeiten über sie gesagt, wenn sie mal nicht da war.
Der "Oberchef" selbst, der alle paar Wochen mal in unserer Filiale auftauchte & nach dem rechten sah, war Erzählungen zufolge selbst total unhöflich & arrogant, aber ich musste mit ihm glücklicherweise noch nie verkehren, in der Zeit, in der ich dort tätig war.
Wir waren insgesamt vier Aushilfen & mit allen drei Mädels habe ich mich super verstanden & habe mit der einen immer noch Kontakt & sehe sie ab & zu noch. Was jedoch die restlichen Kollegen bzw. die Festangestellten dort betrifft, war das absolut katastrophal. Zwei von ihnen waren recht neutral & fair, während die anderen sich total unhöflich & respektlos verhielten. Ich bin ein Mensch, der stets mit einem breiten Lächeln den Raum betritt & erst einmal allen ein freundliches Hallo sagt & wenn ich Feierabend habe, dann verabschiede ich mich bevor ich gehe von allen Kollegen & wünsche allen ebenfalls schönen Feierabend oder Wochenende je nachdem. Jedoch wurde ich kaum mal zurück gegrüßt oder ebenfalls verabschiedet. Ich habe in der gesamten Zeit, in der ich da war, kein einziges "Danke" oder "Bitte" gehört. Und das obwohl ich immer ohne zu diskutieren die Schichten mit jemandem tauschte, der mal nicht konnte & dauernd Spätschichten übernahm. Statt, nur an zwei Tagen, wie vorher abgemacht, immer vier bis fünf Tage die Woche arbeiten gegangen bin, inklusive verkaufsoffenen Sonntag usw. Zudem bin ich fast jeden Tag länger da geblieben um den Kollegen beim Aufräumen zu helfen, weil wir dauernd unterbesetzt waren. Das fünfte Semester war für mich das schlimmste Semester in meinem gesamten Studium, weil ich da wegen diesem Drecksjob absolut nix für die Uni tun konnte & bin im Dezember sogar zwei Wochen lang krank & mit Fieber zur Arbeit gegangen, weil sie meinten, dass sie sonst komplett aufgeschmissen wären.
Als die Unhöflichkeiten Überhand nahmen & die Chefin mich an meinem Geburtstag extra länger dort behielt, obwohl ich um 21 Uhr Schluss hatte, & dass nur weil ich bei einem Schuh vergessen habe die Schnürsenkel zu zubinden, ist mir der Geduldsfaden gerissen & ich habe ihr gesagt, dass es unnötig sei wegen einem einzigen Schuh so ein Drama zu machen & dass man mich da auch hätte höflicher drauf hinweisen können. Daraufhin hat sie sich total darüber aufgeregt & einen Tag später wusste jeder von unserer Auseinandersetzung, obwohl es doch nur ein Konflikt zwischen ihr & mir war. Daraufhin wurde mir so extrem auf die Finger geschaut & jedes Mal gezielt nach Fehlern gesucht & ich musste immer viel länger da bleiben. Das Ganze war so unfair & hat mich so stark belastet, dass ich ein Mal sogar weinend deswegen in der Sraßenbahn saß & zu Hause dann auch noch stundenlang geweint habe. Übrigens haben so viele Aushilfen dort schon weinen müssen, wie ich später erfahren habe.
Nachdem ich mich zu Hause lange mit meinem Freund darüber unterhalten habe, habe ich den Entschluss gefasst dort zu kündigen & mir was Neues zu suchen. Gleich am darauffolgenden Tag habe ich mit der stellvertretenden Chefin gesprochen, die mich damals eingestellt hatte & ihr sowohl meine Sicht der Dinge erklärt als auch meinen Entschluss dort aufzuhören. Sie hat natürlich auf jedes Fehlverhalten ihrer Kollegen eine Erklärung gehabt & mich angebettelt doch noch zu bleiben, weil sie sonst niemanden mehr haben. "Wir sind total unterbesetzt. "Was sollen wir nur machen, wenn du gehst?" Bla bla bla... immer das gleiche Spiel. Sie haben immer versucht auf die Tränendrüse zu drücken & einem ein schlechtes Gewissen einzureden.
Ich blieb den Tag zwar noch da, wurde aber am Ende meiner Schicht von meinem Freund abgeholt, der meine Bewerbungsunterlagen währenddessen spontan in einem anderen Laden, in demselben Einkaufszentrum eingereicht hat & ich wurde noch am selben Abend von dieser Firma angerufen & zum Probearbeiten eingeladen. Da lief alles gleich total super & sowohl die ganzen Kollegen, als auch die Chefin waren super lieb. Da ich jedoch eine Kündigungsfrist in der alten Firma hatte, konnte ich nicht sofort bei der neuen Arbeitsstelle anfangen & musste es noch zwei Wochen in dieser Hölle aushalten. Nachdem ich die Kündigung per Post dahin geschickt habe, habe ich mir eine fiese Grippe eingefangen & lag mit hohem Fieber im Bett & konnte mich nicht bewegen. In der Zeit wurde ich permanent von diesem Drecksverein angerufen & man hat mich gebeten dort krank arbeiten zu gehen, weil sie wie immer unterbesetzt waren. Es gab keinerlei Verständnis für meinen gesundheitlichen Zustand. Ich glaube, solange man auf der Verkaufsfläche nicht tot umfällt, hat man ihrer Meinung nach weiterhin zur Arbeit zu kommen, ganz egal wie man sich fühlt. Schon allein wegen dieser bodenlosen Unverschämtheit & Herzlosigkeit habe ich mich dieses Mal geweigert wieder krank zu arbeiten & bin die zwei Wochen einfach zu Haus geblieben. Danach war meine Kündigung ohnehin schon rechtskräftig.
Mittlerweile kann ich es mir gar nicht mehr erklären warum ich mir das dort so lange angetan habe & nicht schon viel früher gegangen bin. Ich bin einfach ein Mensch, der solch negative Sachen lange runterschluckt & auf bessere Zeiten hofft. Oft rede ich mir auch selbst ein, dass ich das eine oder andere womöglich falsch verstanden hätte & deswegen nicht so schnell überreagieren darf. Alles Blödsinn! Wenn ihr ein schlechtes Gefühl bei einer Sache oder bestimmten Personen habt, dann wird es in den meisten Fällen auch stimmen. Oft stellt man sich absichtlich dümmer als man ist, schaut bei Gemeinheiten weg & verkauft sich somit unter seinem Wert & das auch noch für Menschen, die es gar nicht verdienen. 
Nebenjobs darf man ohnehin keinen so großen Wert verleihen. Es sind eben nur irgendwelche Nebenjobs. 
Habe keine Angst etwas hinzuschmeißen, denn auch das gehört manchmal im Leben dazu, wenn eine Sache es nicht wert ist, dass man dafür leidet. 
Wenn Gott irgendwo ein Fenster schließt, dann öffnet er woanders eine Tür. 
Ich schreibe diesen Artikel, weil ich mal vor ein paar Jahren ganz offen über meinen schulischen & beruflichen Werdegang erzählt & viele positive Kommentare daraufhin bekommen habe. Ich wurde auch gebeten mehr zum Thema Beruf, Arbeit, Schule, Uni usw. zu schreiben & fand es deswegen wichtig diese Erfahrung mit euch zu teilen. Es ging mir überhaupt nicht darum, das Unternehmen, in dem ich all das erlebt habe, schlecht zu machen, weswegen ich auch keine Namen genannt habe. Ich mache auch nicht das gesamte Unternehmen dafür verantwortlich, sondern lediglich die Filiale, in der ich gearbeitet habe. Es kann durchaus sein, dass es in anderen Filialen & mit einem anderen Team alles ganz anders aussieht. 
Außerdem merke ich, dass ich mittlerweile damit abgeschlossen habe, weil ich nun so offen darüber reden kann & es mir nichts mehr ausmacht. Ich bin auch total zufrieden mit meinem neuen Job & gehe da jedes Mal total gerne hin. Wer ähnliche Erfahrungen gemacht hat, wird mich in dieser Hinsicht verstehen & wer bisher Glück hatte, fand diesen Artikel zumindest interessant, hoffe ich. 
Da ihr sowas gerne lest, versuche ich öfter so etwas in der Art zu posten. ;)

Pfingstferien, letzte Anprobe des Brautkleides, das Dresdner Hygiene-Museum & eine Fliegerbombe aus dem zweiten Weltkrieg

Halli Hallo :)

Ich finde mal wieder Zeit hier vorbei zu schauen & ein Lebenszeichen zu hinterlassen.
Da letzte Woche Pfingsferien waren, musste ich nicht zur Uni & habe mit meinem Freund viele Ausflüge quer durch Dresden unternommen. Wir waren in der Radeberger Vorstadt, viel an der Elbe, beim weißen Hirsch, im botanischen Garten, am Blauen Wunder & zwei Mal bei den Elbschlössern. 
Das Wetter hatte die ganze Woche gut mitgespielt & die Temperaturen waren richtig sommerlich.
Besonders schön fand ich es im botanischen Garten, am Donnerstag, wo ich zum ersten Mal war, seit dem wir nach Dresden gezogen sind. Ich war zwar schon oft in den beiden botanischen Gärten in Greifswald drin, aber die sind wirklich nicht mit dem in Dresden zu vergleichen. Es ist unfassbar schön dort & in den einzelnen Tropenhäusern gab es auch Aquarien mit Fischen & offene Wasserstellen mit vielen Schildkröten.
Ich habe mich total verliebt & möchte da demnächst wieder hin. :)
Am Freitag war ich bei der zweiten Anprobe meines Brautkleides. Diesmal wurde alles abgesteckt, was die Schneiderin abändern wird. Im Großen & Ganzen wird es unten nur etwas gekürzt, weil ich so ein kleiner Zwerg bin. :'D
Nach der Anprobe war ich mit Tilo & einer Freundin im Dresdner Hygiene-Museum, wo wir uns zwei Ausstellungen angeschaut haben. Hauptsächlich waren wir wegen der Ausstellung zum Thema "Rassismus - Die Erfindung von Menschenrassen", aber da wir danach noch eine Stunde Zeit hatten, bis das Museum geschlossen hätte, sind wir noch in "Tierisch beste Freunde - Über Haustiere und ihre Menschen" rein gegangen. Beide Ausstellungen waren sehr interessant, besonders die über Rassismus & ich kann jedem einen Besuch im Dresdner Hygiene-Museum nur empfehlen. Obwohl ich nun schon 2,5 Jahre in Dresden wohne & Geschichte studiere, bin ich erst jetzt das erste Mal dort gewesen, was mir mittlerweile als ein richtiges Unding erscheint. Übrigens habe ich auch erst während dieser Ausstellung zum Thema Rassismus erfahren, dass das Dresdner Hygiene-Museum eine wichtige Rolle im Nationalsozialismus gespielt hat, denn dort wurden damals schon Ausstellungen zum Thema Rassenkunde besucht, wo man die deutschen Bürger auf die unterschiedlichen Merkmale der "Nicht-Arier" hingewiesen hat. Um so interessanter war es nun das Ganze aus einer völlig anderen, nicht radikalen & liberalen Perspektive zu erfahren. 
Nach dem Hygiene-Museum waren wir seit langem mal wieder bei der "Pizzastube", in der Neustadt, & haben Pizza gegessen. 
Übrigens gab es letzte Woche viel Aufregung in Dresden, da im Stadtteil Löbtau eine Fliegerbombe aus dem zweiten Weltkrieg gefunden wurde & viele Menschen in dem Umkreis evaikuiert werden mussten. Meine Großeltern & mein Bruder befanden sich zum Glück knapp außerhalb des Evakuierungsortes & waren in Sicherheit. Die Medien haben teilweise stündlich darüber berichtet, auch dass die Entschärfung der Bombe sich über Tage zog, da der Zünder bereits zur Hälfte eingedrückt war & man deswegen auch eine Schutzmauer errichtete, um die Detonationswelle dämmen zu können, wenn es schief gelaufen wäre. Zum Glück ist aber alles gut verlaufen & die Bombe konnte beim zweiten Versuch erfolgreich entschärft werden, so dass keiner zu Schaden kam, obwohl sie wohl angeblich währenddessen die ganze Nacht gebrannt hat. Mich hat das Ganze ohnehin nicht sonderlich betroffen, da wir ziemlich im Süden Dresdens wohnen. Auch die Uni & meine Arbeit waren ziemlich weit ab davon. Aber die öffentlichen Verkehrsmittel sind deswegen natürlich tagelang ausgefallen & man kam teilweise sehr schwer von einem Ort zum anderen. Aber gut, das ist natürlich Meckern auf höchstem Niveau. 
Am Wochenende waren Tilo & ich auf einer Einweihungsparty unserer Freunde, in Brandenburg, & haben dort gegrillt. Leider mussten wir dafür lange mit dem Zug unterwegs sein, was bei der Hitze nicht gerade angenehm war, aber was soll's.
Heute muss ich wie jeden Mittwoch wieder von 17 bis 21 Uhr arbeiten, morgen habe ich nur zwei Veranstaltungen in der Uni & am Freitag habe ich ganz frei. 

Wie sehen eure Pläne für's Wochenende aus? 

Freitag, 18. Mai 2018

Neuer Lesestoff

Dieses Buch wurde vor einigen Monaten von vielen Book Tubern vor die Kamera gehalten & die Meinungen zu der Geschichte war sehr gespalten. Es gab sowohl positives als auch negatives Feedback & nun möchte ich mir ein eigenes Bild darüber machen.
Da es für Tilo & mich nächstes Jahr im Frühling nach Japan geht, freue ich mich schon sehr drauf zumindest erstmal durch ein Buch bzw. in meiner Fantasie in Japan einzutauchen. :)

Mir ist dieses Buch bisher völlig unbekannt, aber Tilo meinte, dass er sehr viel Positives darüber gehört hat & wir es unbedingt auch lesen müssen. Angeblich soll es eines der besten Thriller, der letzten Jahre, sein. Ich bin schon sehr gespannt obwohl Thriller nicht zu meinem liebsten Genre gehören & ich im Sommer kaum Lust verspüre etwas so düsteres zu lesen.

 Da Tilo & ich diesen Roman von Hans Fallada über alles lieben & unsere Ausgabe mittlerweile total zerfleddert ist & so langsam auseinander fliegt haben wir uns diese neue hier mit dem hübschen Cover zugelegt. Und nun haben wir eine alte & eine neue Ausgabe von "Kleiner Mann - was nun?" in unserem Bücherschrank stehen.
Wer dieses Buch noch nicht kennt, dem empfehle ich es von Herzen. Es ist eines meiner liebsten Bücher, die ich in meinem bisherigen Leben gelesen habe & die Geschichte ist unbeschreiblich herzzerreißend.

Ich gebe ehrlich zu, dass ich dieses Buch wegen dem Cover gekauft habe, welches ich so hübsch finde & weil es anscheinend um Detektive geht, wie der Titel bereits verrät. Und da ich als Kind ein großer Fan von Conan Doyle & Sherlock Holmes war, ziehen mich Detektivromane immer noch wie magnetisch an & ich kann da nie dran vorbei laufen. Ich hoffe sehr, dass ich dieses Buch mögen werde, weil es optisch so schön in meinem Bücherschrank aussieht. :'D

Da es dieses Buch fast umsonst gab & Fitzek immer sehr gute Romane schreibt, konnte man hierbei nichts falsch machen. Ich vermute auch, dass Fitzek-Fans dieses Buch bereits kennen müssten, da es eines seiner älteren Romane ist. Ich bin total gespannt.

Dieses tolle Buch habe ich bereits im Januar von Tilos Familie zum Geburtstag bekommen & es erst vor zwei Wochen beendet. Ich habe vor einigen Jahren schon den ersten Teil gelesen & die Verfilmung mehrmals gesehen & war so begeistert, dass ich mir nicht vorstellen konnte, dass ihr eine Fortsetzung, die ursprünglich gar nicht geplant war, so gut gelingt. Ich war wirklich total positiv überrascht & konnte auch dieses Buch tagelang nicht aus der Hand legen.
Neulich habe ich bei Thalia gesehen, dass es mittlerweile auch einen dritten Teil dazu gibt & bin schon Feuer & Flamme dafür.
Jojo Moyes ist eine so tolle Autorin & ich möchte irgendwann mal alle Bücher, die es von ihr gibt, gelesen haben. ;)

Diese vier Reiseführer hat Tilo letztens spontan bei Hugendubel gekauft, weil sie alle im Angebot waren & wir noch Inspirationen für unsere Flitterwochen im August brauchen. ;)

Uni, Arbeit & Regenwetter

Hallo alle zusammen :)
Ich melde mich nun nach einigen bloglosen Wochen wieder zurück & nehme mir an meinem freien Tag mal etwas Zeit für mich. 
Die letzten drei Tage hatte ich Uni & war nebenbei auch noch arbeiten. Morgen muss ich auch wieder von 13 bis 21 Uhr arbeiten & freue mich dementsprechend jetzt schon auf den Sonntag. 
Außerdem sind nächste Woche Pfingstferien & ich muss da nicht zur Uni & komme hoffentlich besser dazu mal was nachzuholen & vielleicht schon mit einigen Seminararbeiten anzufangen. Da dieses Semester nun mein letztes ist, habe ich dementsprechend auch einen strammen Zeitplan. Zumal ich im Sommer heiraten werde & somit alles vorher erledigt werden muss. 
Ansonsten war ich in der letzten Woche sehr oft bei meinen Großeltern & habe Zeit mit der Familie verbracht. 
Wenn draußen gutes Wetter war, waren Tilo, Louis & ich auch viel unterwegs & haben Ausflüge zu den Elbschlössern, zum Großen Garten oder zum Blauen Wunder unternommen. 
Mittlerweile ist das Wetter aber wieder alles andere als sommerlich & lässt zu wünschen übrig. Es hat in der Woche fast jeden Tag geregnet. Heute ist es total kalt & windig & morgen soll es bei uns wieder den ganzen Tag lang regnen. Aber da ich eh den ganzen Tag arbeiten muss, finde ich es nicht schlimm. Ab Sonntag soll es wieder schön werden. ;)